T-Shirts selbst bedrucken

Inhalt

1. T-Shirt Druck mit "Hausmitteln"
2. T-Shirt Transferfolien für den Heimgebrauch
3. T-Shirts zum selbst bedrucken
4. Bild oder Motiv vorbereiten
5. T-Shirt zum Drucken vorbereiten
6. T-Shirt Motiv aufbügeln
7. Vor- und Nachteile beim "self-made" T-Shirt Druck

1. T-Shirt Druck mit "Hausmitteln"

Wer sein T-Shirt lieber selbst bedrucken möchte und nicht auf die T-Shirt Druckereien im Netz setzen will, kann dies bis zu einem gewissen Grad an Qualität auch selber zu Hause machen.

Dafür sind im Grunde nur ein paar Dinge notwenig:

  • ein helles T-Shirt (weiß oder pastellfarben),
  • ein Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm,
  • ein Foto oder Logo in digitaler Form,
  • ein Tintenstrahldrucker,
  • T-Shirt Transferfolie für Tintenstrahldrucker und
  • eine Fusselrolle sowie ein Bügeleisen.

Das heimische Transferdruckverfahren ist nur für weiße oder pastellfarbene T-Shirts geeignet, da die Farbe des Tintenstrahldruckers nicht deckend ist und eine dunkle T-Shirt Farbe durch das Motiv scheinen würde.

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2. T-Shirt Transferfolien für den Heimgebrauch

Diese Folien sind im Bürobedarfshandel oder im Internet zu beziehen. Sie dienen dazu, die Farbe aufzunehmen und das Motiv auf dem Shirt zu fixieren. Je nach Hersteller werden die T-Shirt Transferfolien in unterschiedlichen Packungsgrößen angeboten.

Google™ liefert hier eine gute Übersicht verschiedener Bezugsquellen:
http://www.google.de/search?q=t-shirt+transferfolie

Bei der Verarbeitung beachtet bitte die Hinweise des jeweiligen Herstellers.

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3. T-Shirts zum selbst bedrucken

Wie schon erwähnt, können mit diesem Verfahren nur T-Shirts in heller Farbe selbst bedruckt werden. Unbedruckte T-Shirts bekommst Du z.B. hier oder im lokalen Geschäft.

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4. Bild oder Motiv vorbereiten

Das Bild oder Motiv, das Du auf Dein T-Shirt drucken willst, sollte eine ausreichend große Auflösung aufweisen, damit es beim Ausdruck (z.B. in der Größe DIN A4) nicht schon zu Qualitätseinbußen kommt.

Da das Bild beim Ausdruck auf der "Rückseite" der Transferfolie gedruckt wird, muss das Bild noch gespiegelt werden, d.h. der Ausdruck muss spiegelverkehrt auf der Transferfolie erfolgen. Dafür kannst Du gängige Bildbearbeitungsprogramme benutzen, die z.T. für den Privatanwender kostenfrei vefügbar sind. Exemplarisch seien hier XnView und IrfanView genannt.

Vor dem Ausdruck des Bildes oder Motivs solltest Du darauf achten, ob der Hersteller der Transferfolie bestimmte Druckereinstellungen empfiehlt (z.B. wie bei Fotopapier, Glossy, etc.), damit die Tintenmenge und die Auflösung beim Ausdruck entsprechend angepasst wird.

Nach dem Ausdruck empfiehlt es sich, ggf. vorhandene nicht bedruckte Ränder oder Bereiche sorgfältig mit einer Schere oder einem Cutter zu entfernen. Diese Bereiche würden sonst ebenfalls auf dem T-Shirt sichtbar sein und unschöne Ränder hervorrufen.

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5. T-Shirt zum Drucken vorbereiten

Das T-Shirt sollte faltenfrei, sauber und ohne Weichspüler gewaschen sein. Weichspüler würde die Fasern versiegeln und die ohnehin eher beschränkte Haltbarkeit des Aufdrucks nachteilig beeinflussen.

Um überflüssige Fusseln und Fasern zu entfernen empfiehlt sich der Einsatz einer Kleberolle, mit der der Bereich des Drucks abgerollt wird und dabei Fasern und Flusen aufnimmt. Eine normale Fusselbürste würde viele Fasern übrig lassen.

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6. T-Shirt Motiv aufbügeln

Nachdem Du das T-Shirt auf einer glatten, ebenen und hitzebeständigen Unterlage plaziert hast, kannst Du nun Dein ausgedrucktes Bild an der Stelle positionieren, wo später das Bild auf dem T-Shirt sein soll.

Nun wird das Bild mit Hilfe eines Bügeleisens auf dem T-Shirt fixiert. Beachte hierbei bitte unbedingt die empfohlenen Einstellungen und Anweisungen des Herstellers der Transferfolie. In den meisten Fällen ist es z.B. notwendig, die eventuell vorhandene Dampffunktion zu deaktivieren. Auch die empfohlene Einwirkzeit beim Aufbügeln sollte unbedingt beachtet werden.

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7. Vor- und Nachteile beim "self-made" T-Shirt Druck

Unbestrittener Vorteil ist sicher, dass dieses Verfahren relativ kostengünstig ist. Gute T-Shirts ohne Aufdruck sind bereits zwischen 5-10€ zu bekommen und die Transferfolien kosten je nach Anbieter zwischen 6-15€ je 10 Blatt. Lässt man die Kosten für Tinte und die Arbeitszeit außer Betracht, kann man sich sein eigens T-Shirt also schon für 8-10€ selbst bedrucken.

Es gibt jedoch auch einige entscheidende Nachteile dieses Verfahrens: Der Aufdruck beim Transferdruck leidet beim Waschen durchaus erheblich und die Farben verblassen. Zudem können nur weiße oder pastellfarbene T-Shirts mit diesem Verfahren selbst bedruckt werden. Außerdem ist ein gewisses handwerkliches Geschick notwendig. 

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr! Alle hier angegebenen Informationen sind unverbindlich!
Es gelten ausschließlich die Angaben auf den Webseiten der T-Shirt Druckereien und sonstigen Anbieter!
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